Theatergruppe "Nie wieder Hass"

Im März 2016 übernahmen der syrische Schauspieler, Regisseur und Autor Mwoloud Daoud und Johannes Becher, Leiter der Jugendtheatergruppe Musenbolde aus St. Ingbert die gemeinsame Leitung von Schams (auf deutsch Sonne). Zusammen mit insgesamt 30 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verschiedener Nationalitäten entwickelten sie gemeinsam das erste Stück "Nie wieder Hass".

Theatergruppe "Rote Fehler"

Das Stück "Rote Fehler" des syrischen Schauspielers, Regisseurs und Theatermachers Mwoloud Daoud wurde 2009 in Syrien in arabischer Sprache uraufgeführt.

Nach seiner Flucht nach Deutschland 2014 hat er es nun, begleitet von Johannes Becher, in die deutsche Sprache übertragen. Daoud ordnet das Stück dem absurden Theater zu, gespickt mit grotesken, makabren und sarkastischen Szenen. Nur in dieser Form habe er, der sich intensiv mit der Geschichte des Theaters befasst hat, die Auswirkungen einer Diktatur auf ein Land und seine Menschen auf die Bühne bringen können.

Was auf den ersten Blick als schräge, komödienhafte Familien-Farce daherkommt, entpuppt sich bald als bitter böse Abrechnung mit angemaßter Macht. So stehen die vier Familienmitglieder Vater, Mutter und zwei Kinder symbolhaft für die Diktatur, die Heimat, die sich prostituieren muss und das Volk, das in seinen Äußerungen deformiert wird.

Das Stück ist, da syrische und deutsche Schauspieler gemeinsam agieren teilweise zwei sprachig angelegt.

 

 

 

 

 

Unser syrischer Regisseur Mwoloud Daoud

 

Er flüchtete 2014 nach Deutschland und wohnt jetzt in Quierschied. Sein Engagement, auch in der Gemeinde Quierschied, lies in schnell Fuß fassen.

 

 Zurzeit spielt er bei verschiedenen Theaterstücken mit.

Unter anderem bei "Schams - Nie wieder Hass" und auch beim Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken beim Stück "Westside Story".

 

 

 

 

 

 

Unser deutscher Regisseur Dr. Johannes Becher.

 

Er hat die Theatergruppe "Musenbolde" in St. Ingbert.

www.musenbolde.de

 

 

 

Zum Beginn unseres Projekts "Nie wieder Hass" durfte er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Auch aus diesem Grund haben wir es in nur 7 Monaten geschafft ein brilliantes Theaterstück auf die Bühne zu stellen.

 

 


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